australia
| home | tour 2005 | tour 2003 | tour 2001 | tour 1999 | tour 1997 | tour 1995 | australia map | info | links | e-mail |

> australia tour 1995...................................1.australia tour 1995....part 1....2.australia tour 1995....part 2
Heute ist unser Abreisetag - 6:30 Uhr morgens und das Taxi steht mittlerweile vor der Tür. Unser ICE von Stuttgart nach Frankfurt fährt pünklich um 7:53 Uhr vom Hauptbahnhof ab. Danach erstmal Einchecken bei Singapore Airlines - so, nun kann es eigentlich losgehen. Vor uns liegen noch 14.000 Flugkilometer. Die Maschinen von Singapore Airlines verfügen über individuelle Bildschirme an jedem Sitzplatz, was die ganze Sache doch ein wenig angenehmer macht. Nach einem zwölfstündigen Flug und heftigen Turbulenzen erreichen wir schliesslich Singapore.

Der Shuttle-Bus zum Hotel in der Innenstadt steht schon bereit. Beim verlassen des Flughafengebäudes trifft uns fast der Schlag - die Luftfeuchtigkeit beträgt hier 90 Prozent - es ist schwülwarm. So, jetzt geht es erst mal ins Hotel - kurz duschen und dann raus zum Sight-Seeing. Wir suchen das Hard Rock Cafe, das soll hier angeblich ganz in der Nähe sein. Aber irgendwie finden wir nicht dorthin - egal. Danach machen wir uns wieder auf den Weg ins Hotel zurück - ein paar Stunden abliegen, bevor es dann wieder zurück zum Flughafen geht. Auf der Rückfahrt zum Flughafen entdecken wir vom Bus aus das Hard Rock Cafe. Nur ca. 200 Meter vom Hotel entfernt. Zu spät!

Von Singapore fliegen wir nun weiter nach Sydney. Acht Stunden Flug ist doch gar nichts im Vergleich zur ersten Etappe. Um sechs Uhr morgens landet die Maschine in Sydney auf dem Kingsford Smith Airport. Der Flug war ausgesprochen ruhig und wir konnten diesmal sogar durchschlafen. Bevor man allerdings die Maschine verlässt, wird man noch zünftig mit Insektenmittel eingesprüht. Die Australier versprechen sich von dieser Aktion wohl einen Einfuhrstop von Schädlingen. So, jetzt erst mal mit dem Taxi zum Hotel "Manhattan" in Kings Cross. Die Fahrt kostet 20 Dollar. Da es aber zum Einchecken im Hotel noch zu früh ist, geben wir das Gepäck zur Aufbewahrung. Wiederum mit dem Taxi fahren wir zum Standesamt in der Thomas Street - Haymarket. Ach ja - hier wollen wir übrigens tags darauf heiraten. Die ganzen Formalitäten, wie Aufgebot usw. usw. haben wir schon von Deutschland aus erledigt. Das Amt macht auf uns einen recht chaotischen Eindruck. Viel Hektik und Unordnung auf den ersten Blick. Unsere Standesbeamtin Mrs.Trimas ist heute nicht anwesend und ihre Kollegin findet natürlich unsere Unterlagen nicht - na toll. Zum Glück haben wir das Antwortschreiben vom Standesamt in Sydney und der Bestätigung des Hochzeitsdatums mit dabei. Nach einer endlosen Sucherei wurde die Dame dann endlich fündig. Wie sich herausstellt liegen unsere Unterlagen bereits im Trauungszimmer. Wir wurden eben unter zwei verschiedenen Aktennummern abgelegt. Kann schon mal vorkommen. Nebenan kaufen wir erstmal den Brauthut. Einen orginal "Akubra". Passt gut zum Kleid und den Boots. Ruckzuck ist der Vormittag vorbei. Nun können wir endlich auf unser Hotelzimmer. Erst mal eine Runde schlafen. Wir sind hundemüde und ein Jetlag gehört doch schliesslich auch dazu. Um 17:15 Uhr machen wir uns wiederum auf den Weg in die Stadt.
 
Sydney
> Sydney
Melbourne - Anzac Day
> Anzac Day
Marree - the Hotel opened soon after the town was proclaimed in 1883
> Marree Hotel
Along the Oodnadatta Track - Rusty car
> Oodnadatta Track
William Creek
> William Creek

Heute ist also der grosse Tag. In der Gärtnerei neben dem Standesamt kaufen wir noch schnell einen gebundenen Brautstrauss. Der Bräutigam bekommt beim Chinesen nebenan noch schnell ein Jackett verpasst. So, jetzt ist das Traumpaar perfekt. Um 10:40 Uhr ist die Trauung. Man, sind wir nervös. Viel Bla-Bla, Ringwechsel und Unterschrift. Jetzt sind wir verheiratet. Ein gutes Gefühl. Für das deutsche Standesamt ist es allerdings wichtig das "Full marriage certificate“ zu beantragen. Normalerweise beträgt die Wartezeit zwei Tage. Da wir am nächsten Tag aber weiterreisen wollen, wird für uns eine Ausnahme gemacht. Wir erhalten das Zertifikat schon nach eineinhalb Stunden. Nachdem wir nun genug haben von Ämtern und Behörden, wollen wir auch noch etwas von der Stadt sehen. Das Sydney Aquarium, das Opernhaus, das Queen Victoria Building und das alte Stadtviertel "The Rocks" vermitteln uns einen ersten überwältigenden Eindruck von Sydney. Mittlerweile ist es schon dunkel und wir beschliessen die Hochzeit im "Hard Rock Cafe" zu feiern. Zu guter Rockmusik gibt es Spareribbs und jede Menge australischen Rotwein. So lässt es sich natürlich aushalten.

Au weia, heute haben wir einen ganz schönen Kater - der Restalkohol reicht sicherlich für die nächsten fünf Tage. Wir sitzen nun hier im Deutschen Konsulat um die Heiratsurkunde beglaubigen zu lassen, denn sonst hat die Heirat in Deutschland keine Gültigkeit. Pech gehabt, das Konsulat ist dafür nicht mehr zuständig. Man verweisst uns zum "Department of Foreign Affairs". Da die Echtheitsbescheinigung erst in drei Tagen fertig ist, lassen wir uns diese eben für 30 Dollar nach Deutschland zuschicken. So, nun endlich ist die Ämtertortur beendet. Im Anschluss besuchen wir den Taronga Zoo. Mit der Fähre setzen wir vom Circular Quay ab hinüber nach Mosman. Unser erster Kontakt mit der australischen Tierwelt. Kangaroos, Emus, Koalas und Wombats findet man in dem wohl schönsten, auf einem Hügel gelegenen Zoo. Von hier bietet sich uns ein herrlicher Ausblick auf die Skyline von Sydney. Um zu den schönsten Plätzen von Sydney zu gelangen, empfiehlt sich die Mono-Rail. Mit einem Tagesticket kann man überall ein- und aussteigen. Zum Abschluß des Tages genießen wir noch die herrliche Aussicht in schwindelnder Höhe vom AMP-Tower.

Früh am Morgen holen wir nun unser Fahrzeug - einen 4.2 Liter LandCruiser bei der Autovermietung "Britz" ab - und wie es halt mal so ist - Führerschein vergessen. Ein kurzer Anruf nach Deutschland genügt, und unsere Nachbarin schickt uns ein Fax vom Führerschein zu. Das genügt. Eigentlich wollen wir so schnell wie möglich raus aus Sydney, verfahren uns aber und landen wieder mitten im Berufsverkehr. Welcher Australienbesucher kennt das nicht - neue Umgebung, den Schaltknüppel auf der linken Seite und zudem noch Linksverkehr - wo ist da das Problem für Festlandeuropäer. Die erste grosse Herausforderung also gleich am Ausgangspunkt unserer Tour. Nach kürzester Zeit gewöhnen wir uns aber daran. Fliegende Wechsel über vier Fahrspuren unterstreicht man mit einem lässigen Fingerwink aus dem offenen Fenster. Die Australier sind da doch sehr tolerant. Irgendwie finden wir dann schliesslich auch wieder raus aus der Stadt. Unsere erste Nacht "On Tour“ verbringen wir in einem Appartement in Parramatta einem Vorort von Sydney.

Am Morgen fahren wir auf dem Princess-Highway nach Süden. Die Strasse verläuft teilweise durch dichtes Waldgebiet. Erste grössere Bushfeuer nehmen uns für kurze Zeit die Sicht. Im ehemaligen Walfängerort Eden finden wir ein preiswertes Motel. Der Motelbesitzer gibt uns ein kleines Milchkännchen mit auf’s Zimmer. Wir wundern uns noch! Mittlerweile wissen wir aber warum. In Australien hat es auf jedem Zimmer einen Wasserkocher für Kaffee und Tee. Und dafür ist dann auch die Milch gedacht.

Wir frühstücken schon um 5:45 Uhr. Um 7:00 Uhr ist Abfahrt. Unser zweites Frühstück nehmen wir in einem Roadhouse zu uns. Lammbraten und Kartoffeln so früh am Morgen ist mal eine ganz neue Erfahrung. Windräder und jede Menge Rinder und Schafe säumen nun den Strassenverlauf. Die Wolken hängen hier sehr viel tiefer - man hat also stets das Gefühl, dass einem gleich der Himmel auf den Kopf fallen könnte. Nach 500 Kilometern kommen wir in Melbourne an. Durch den Feierabendverkehr hindurch fahren wir zielorientiert zum "Kings Way Hotel". Vom Zimmer aus haben wir eine herrliche Aussicht auf die Skyline.
 
William Creek Hotel
> William Creek
Marla - Oodnadatta Track - one of Adam Plate's many road signs
> Marla
Coober Pedy - Supermarket
> Coober Pedy
Uluru
> Uluru
Uluru - Ayers Rock
> Uluru

Heute ist Anzac-Day. Wir schauen uns in der Innenstadt die Parade der Kriegsveteranen an. Am meisten beeindrucken uns doch die Vietnamveteranen auf ihren Harley’s. Alte und neue Bauwerke harmonieren in Melbourne hervorragend miteinander. Nach einem ausgedehnten Stadtbummel gönnen wir uns in einem urigen Pub erst einmal ein Steak. Der Wirt "nötigt“ uns auch einmal ein Stück Kangaroofleisch zu probieren. Hat er uns gratis auf den Tisch gestellt. Nun gut, schmeckt nicht schlecht, muss aber nicht sein - wir essen schließlich auch keinen Adler - unser deutsches Wappentier.

Früh morgens verlassen wir Melbourne. Über den Princess-Highway, vorbei an der Hafenstadt Geelong erreichen wir im Laufe des Vormittags Torquay - den Ausgangspunkt zur spektakulären Küstenstrasse - der Great Ocean Road. Endlose Serpentinen mit ständigem Blick aufs Meer prägen das Bild dieser wohl faszinierendsten Küstenlinie Australiens. Im Port Campbell National Park wollen wir uns die berühmten Felssäulen, die "Twelve Apostles" ansehen. In unmittelbarer Nähe befindet sich der kleine Küstenort Port Campbell, wo wir schliesslich noch vor Einbruch der Dunkelheit eine gemütliche Unterkunft finden.

Nun geht es weiter Richtung Adelaide. Auf dem Weg dorthin liegt die Ortschaft Kingston. Unübersehbar steht hier ein riesiger 17 Meter hoher Lobster. Doch bis Adelaide kommen wir heute nicht mehr. In Meningie, direkt am Lake Albert gelegen, mieten wir uns auf einem Campground ein Cabin. Wir genießen den herrlichen Sonnenuntergang und beobachten die Pelikane im roten Abendlicht.

Ein kühler Morgen am See. Die ersten Sonnestrahlen spiegeln sich auf der Wasseroberfläche. Heute sehen wir das erste Mal Emus. Da Emus schlecht sehen, lassen sie sich natürlich ganz leicht anlocken. Allerdings nur so weit bis sie merken, dass sie es nicht mit Artgenossen zu tun haben. Wir erreichen Adelaide, die Hauptstadt Südaustraliens. Von hier aus ist es nicht mehr weit zum Barrossa Valley, dem bekanntesten Weinanbaugebiet Australiens. Unterwegs legen wir noch einen Stop in Port Adelaide ein. Dieser Ort erinnert sehr an eine alte Westernstadt. Schade, die Weinprobe bei "Seppeltsfield" im Barrossa Valley haben wir verpasst. Die endet um 17 Uhr. In unserem Motelzimmer haben wir die erste Begegnung mit einer fetten Spinne. Giftig oder nicht? Keine Ahnung, also raus damit! Nach einem letzten Bierchen und einem wunderschönen Abendrot sind wir hundemüde und hauen uns in die Federn.

Weiter geht’s nach Hawker. Vorher legen wir noch einen Stop bei der "Yaldarah Winery" ein. Dort beobachten wir wunderschöne bunte Papageien beim Trinken aus einem Brunnen. Ein tolles Postkartenmotiv. Auf dem Weg nach Hawker sehen wir zum erstenmal einen riesigen Schwarm Rosa Kakadus. So langsam nähern wir uns dem Outback - ein Sandsturm fegt über die Strasse hinweg - doch es wird merklich wärmer, wie man auch unschwer an der Anzahl der Fliegen erkennen kann.

Den ganzen Morgen regnet es nun schon. Oodnadatta Track ja oder nein? Der Oodnadatta Track ist eine Gravelroad. Er beginnt in Marree und mündet nach 630 Kilometern beim Marla Roadhouse im Northern Territory. Die Leute vom Roadhouse in Hawker rufen für uns in Marree an und erkundigen sich nach dem Strassenzustand. Die Meldung lautet "Dirty, but no trouble". Ok, dann wagen wir es. Kurzer Stop in Lyndhurst. Hier mitten in der Einöde lernen wir dann auch promt zwei Deutsche kennen, die ganz in der Nähe von uns zu Hause wohnen. Monika und Wolfgang heissen die beiden und wir beschliessen gemeinsam den Track zu fahren. Der Track ist durch den Regen tief und matschig. Bis zur Radnabe stehen wir stellenweise im Wasser. Die Fahrt entwickelt sich zu einer regelrechten Schlammschlacht. Irgendwann erreichen wir dann schliesslich Marree - ein kleiner Ort der zur Versorgung der grossen Cattle Stations dient. Wir mieten uns im ältesten Hotel Australiens ein und hoffen, dass der Regen bald aufhört. Falls nicht hängen wir für die nächsten Tage hier fest. Bei starken Regenfällen wird der Track gesperrt, damit dieser nicht unnötigerweise durch die Fahrzeuge beschädigt wird. Den Abend verbringen wir an der Bar. Der Wirt erzählt uns Geschichten, so zum Beispiel auch wie er damals in William Creek den 1. Preis für den dicksten "Belly" (Bierbauch) gemacht hat. Tja, und nach fünf weiteren Bierchen hat uns der Regen dann auch nicht mehr weiter gestört.
 
Merrenie Loop
> Merrenie Loop
Kata Tjuta
> Kata Tjuta
Kata Tjuta - The Olgas
> Kata Tjuta
Thorny Devil
> Thorny Devil
Kangaroo
> Kangaroo

Der erste Blick früh morgens vom Balkon des Hotels lässt schlimmes erahnen. Überall in den Strassen steht noch das Wasser. Der Oodnadatta Track ist immer noch wegen Überflutung gesperrt. Frühestens um 12 Uhr können wir weiterfahren. Wir vertreiben uns die Zeit vor dem Hoteleingang. Es gesellen sich noch der Wirt und zwei Einheimische hinzu. Punkt zwölf Uhr gibt der Sheriff dann endlich den Track für den Verkehr wieder frei. Die ersten fünfzig Kilometer sind noch recht matschig, aber es läuft ganz gut. Langsam wird der Weg wieder trocken um bald darauf in eine trockene, staubige Piste überzugehen. Jede Menge Rinder kreuzen von nun an den Weg. Wir kommen zum berühmten Dingo Fence. Der längste Zaun der Welt befindet sich teilweise in desolatem Zustand. Dieser soll die Dingos, die australischen Wildhunde, von den Schafherden fernhalten. Im Laufe des Nachmittags erreichen wir William Creek. Der Ort wirkt nahezu verlassen. Hier steht doch tatsächlich eine Parkuhr - mitten im Nirgendwo. Man muss höllisch aufpassen dass man beim sprechen keine Fliegen verschluckt. Rechts das typische Outback Pub. Innen sind die Wände mit Visitenkarten und Geldscheinen zugepflastert. Natürlich haben auch wir unsere Visitenkarte an die Wand getackert. Der Wirt grinst, weil wir statt Bier eine Coke bestellen. Ist hier wohl nicht so üblich. Der Australier löscht seinen Durst eben mit Bier. Wir fahren weiter nach Cooper Pedy. Der Himmel ist traumhaft blau. Schon aus weiter Ferne erkennen wir die unendlich vielen Erdaufschüttungen der Opalfelder. Inmitten dieser Kraterlandschaft wird seit fast hundert Jahren nach Opalen geschürft. Die Temperaturen steigen hier nicht selten auf über 50°C. Die meisten Leute leben deshalb in Wohnhöhlen unter der Erde, den sogenanten "Dugouts". Bei konstant 22°C lässt es sich in den teilweise komfortablen und oft auch sehr geräumigen Wohnstätten das ganze Jahr hindurch gut aushalten.

Wir besichtigen zuerst einmal den Ort und lernen dabei Hendrik aus Leipzig kennen. Er lebt schon eine kleine Ewigkeit in Cooper Pedy und schürft hier nach wertvollen Opalen. Er hat auf seinem Claim einen tollen "Schrebergarten“ angelegt. Aus lauter Schrott-Teilen hat er imposante Kunstwerke geschaffen. Wir unterhalten uns fast zwei Stunden mit ihm. Zum Abschied schenkt er uns noch ein paar ganz tolle Steine aus seiner Sammlung. Im Laufe des Tages besichtigen wir auch eine Opal-Mine und sehen uns danach das "Desert Cave Hotel" an. Ein vier Sterne Hotel unter der Erde. Es ist heute recht kühl und furchtbar windig. Ohne Sunblocker geht’s aber trotzdem nicht. Die Sonne scheint trotz allem sehr heftig. In Cooper Pedy bekommt man unwillkürlich Rückenschmerzen da man ständig den Boden nach Opalen absucht.

So, schnell noch eine Tasse Kaffee und auf gehts ins Rote Zentrum Australiens. Uluru heisst also unser nächstes Ziel - besser bekannt unter dem Namen Ayers Rock. Über den Stuart Highway fahren wir Richtung Norden. Unterwegs sehen wir einen riesigen Schwarm grüner Wellensittiche. Die fliegen übrigens ganz unberechenbar im Zickzack-Kurs vor unserem Auto vorbei. Rechts und Links vom Stuart Highway sehen wir wieder jede Menge Rinder, einen Schwarm weisser Kakadus und einen grossen Keilschwanzadler. In einem Roadhouse legen wir eine kleine Pause ein und essen Spagetti auf Toast. Bei Kulgera biegen wir links auf den Lasseter Highway ab. Wahnsinn…..wir haben den ersten Blick zum Ayers Rock. Ist zwar noch ein Stückchen weg, aber wir sind schon schwer beeindruckt. Es ist gar nicht einfach im Ayers Rock Resort ein freies Bett zu bekommen. Wir kommen in einem Dormitory mit zwei Etagenbetten unter. Zwei Nächte für 32 Dollar pro Person. Ein Fussweg führt zum Ayers Rock und Olgas Lookout. Wir haben eine tolle Aussicht. Heute Abend lassen wir es uns so richtig gut gehen. In der Pioneer Lodge gibt es jeden Abend ein riesiges B.B.Q. Dort kauft man sich das Fleisch und kann es dann selbst auf dem Grill zubereiten. Ein grosses Salatbufett gehört selbstverständlich auch noch dazu. Heute Abend spielt ein Gitarrist die ollen Songs von Bob Dylan, Cat Stevens und den Eagles. Hey - der ist gut der Junge! Wir bleiben vorerst bei unserem Favorit Beer - dem Castlemaine XXXX. Mit den leeren Dosen bauen wir auf dem Tisch nach und nach eine Pyramide auf.

Bei Sonnenaufgang gehts direkt zum Ayers Rock. Der Eintrittspreis zum National Park beträgt 10 Dollar. Im Visitor Center kann man wunderschöne Aboriginalkunstwerke bewundern. Der Ayers Rock ist gigantisch. Wir beobachten die Touristen beim Aufstieg. Scheint doch sehr anstrengend bei diesen Temperaturen. Wir verzichten allerdings auf den Aufstieg - aus Respekt den Aboriginal People gegenüber. Ihnen ist der Berg heilig und sie mögen es nicht wenn man ihr Heiligtum besteigt. Ein Rundweg führt um die steil abfallenden roten Wände. Vorbei an Höhlenmalereien, hin zu einem kleinen See, der sich in die Felsspalten hineinwindet. Von unten ist er mit Sicherheit noch beeindruckender als von oben. Jetzt machen wir noch einen Abstecher zu den 30 Kilometer entfernten Olgas. Genauso beeindruckend wie der Ayers Rock. Zurück im Resort treffen wir wieder auf Monika und Wolfgang.

Wir haben für heute einen Rundflug zum Ayers Rock und den Olgas gebucht. Der Flug kostet uns 120 Dollar. Aus dem Flugzeug heraus hat man den besten Ausblick auf die schier unendliche Weite des australischen Kontinents. Nach diesem fantastischen 30-minütigen Flug machen wir uns auf den Weg zum Kings Canyon. Dort steht uns eine zweistündige Wanderung durch den "Kings Creek“ bevor. Natürlich treffen wir auch hier wieder unsere neuen Bekannten Monika und Wolfgang. Wir verabreden uns für den Abend zum Stockmen-Dinner. Bei guter Musik aus der Juke-Box in der Bar lassen wir den Abend ausklingen.

> australia tour 1995...................................1.australia tour 1995....part 1....2.australia tour 1995....part 2

www.kangarooo.net © Copyright 1995-2011 Ziesmer
All rights reserved